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Denkmal für Opfer von Naturkatastrophen - Gedenken an die Unwettertoten der Todesflut

aktuell, 18.07.2021

Am höchsten Punkt des Rheinlands steht das erste Denkmal, das an die Opfer von Naturkatastrophen erinnert.

Jährlich sterben weltweit über 100.000 Menschen bei Naturkatastrophen. Und die Zahl der Opfer und der Sachschäden steigt immer weiter an.

Jetzt gab es das schlimmste Unwetterereignis in der Geschichte Deutschland unmittelbar am Denkmal.

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Am höchsten Punkt des Rheinlands, am Weißen Stein in Udenbreth in der Eifel, steht seit 2012 das erste Denkmal, das an die Opfer von Naturkatastrophen erinnert. Das mit zwei Gedenktafeln versehene Mahnmal symbolisiert die zerstörte Wand eines Hauses und steht auf dem Gelände von „Wetter, Klima und Mensch“. Auf dem Gelände hat der Meteorologe und Klimatologe Dr. Karsten Brandt vom Wetterdienst Donnerwetter.de eine Besucherhalle errichtet, in der auch die meteorologischen Naturgefahren thematisiert werden sowie Wetterstationen und verschiedene –Instrumente erklärt werden.

„Wir möchten den Angehörigen einen Ort bieten, an dem sie trauern können“, erklärt Dr. Karsten Brandt. „Aber wir wollen auch alle dazu einladen, über die zunehmenden Risiken, die wir einzelne Menschen und die Gesellschaft insgesamt eingehen, nachzudenken.“
Den Grund für die steigenden Opferzahlen sieht Brandt nicht nur in den Naturgewalten, sondern vor allem im Umgang des Menschen mit der Natur und in der ständig wachsenden Anzahl von Menschen, die auf der Erde leben: „Immer mehr Menschen leben in potentiell gefährdeten Gebieten, Bewohner von Mega-Städten können kaum vor drohenden Gefahren fliehen.“

Besuche und Führungen des Denkmals und der Ausstellung „Wetter, Klima und Mensch sind am Wochenende möglich und nach Absprache für Gruppen unter der Woche.
https://www.wetterpark-weisser-stein.de/

www.weisserstein.info

 
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